Season of Bloodshed - Digipak CD
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Artikelinformationen
| Band | AETHER REALM |
|---|---|
| VÖ Datum | 11.12.2026 |
| Genre | Melodic Death Metal |
| Verpackung | Digipak |
| Anzahl | 1 |
Beschreibung
Die Melodic-Death-Metal-Band AETHER REALM aus North Carolina kehrt mit ihrem neuen Album Season of Bloodshed zurück und präsentiert sich darauf härter und facettenreicher denn je. Das neue Werk erscheint am 11. Dezember 2026 über Napalm Records und markiert für die Band den Beginn eines neuen Kapitels.
Seit der Veröffentlichung ihres 2020 erschienenen Albums Redneck Vikings From Hell mussten AETHER REALM einige Herausforderungen bewältigen. Neben der globalen Pandemie und den Folgen des verheerenden Hurrikans Helene kam es während der Arbeiten am neuen Album zu einem Besetzungswechsel: Gitarrist Donny Burbage verließ die Band, während Chris Jones neu hinzustieß. Diese Erfahrungen haben Season of Bloodshed maßgeblich geprägt. Inhaltlich beschäftigt sich das Album mit Veränderung, Wut und der Frage, wie einschneidende Erlebnisse die eigene Perspektive verändern können.
Bereits der Opener „The Blood is Calling“ gibt die neue Richtung vor. Der von vampirischer Bildsprache geprägte Track verbindet druckvolle Kickdrums mit groß angelegten Streicherarrangements. Blastbeats von Schlagzeuger Tyler Gresham, ausgefeilte Gitarrenharmonien und die Orchestrierungen von Martin Gonzalez verleihen dem Song zusätzliche Tiefe und zeigen AETHER REALM von einer deutlich düstereren Seite.
„Control“ startet mit einem harmonisierten Gitarrenduell, bevor Heinrich Arnold und Chris Jones das Tempo deutlich anziehen und ihre technischen Riffs und Leads miteinander verzahnen. Auch an anderer Stelle erweitert die Band ihren musikalischen Ansatz: Für „Broken Fist“ ist Taj Jewett als Gaststimme zu hören. Der Track verbindet Einflüsse aus Nu Metal und Progressive Metal mit markanten Grooves und dem melodischen Gitarrenspiel der Band.
Das entsprechend direkt betitelte „Get Fukt“ zählt zu den aggressivsten Momenten des Albums. Bassist und Frontmann Jake Jones liefert eine entsprechend bissige Gesangsperformance, begleitet von treibenden, harmonisierten Gitarrenriffs, deren Children Of Bodom-Einfluss kaum zu überhören ist. „The Weight“ setzt zunächst einen ruhigeren Kontrapunkt und beginnt mit atmosphärischen Synthesizern, bevor schwere Drums und Gitarren den Song in deutlich massivere Gefilde führen. Für die Orchestrierungen zeichnet Wayne Ingram verantwortlich, bekannt durch seine Arbeit mit Wilderun sowie an Assassin's Creed Valhalla: Dawn of Ragnarok. Seine Arrangements verleihen dem Song eine zusätzliche cineastische Dimension.
„Path of The Wind“ beginnt mit ruhigen Folk-Passagen von Ex-Gitarrist Donny Burbage und Violinistin Sarah Stepanik, entwickelt sich anschließend jedoch zu einer Mischung aus Blackened Metal und Folk, inklusive Blastbeats und eingängiger Gesangspassagen. Inhaltlich verarbeitet die Band darin ihre Erfahrungen mit Hurrikan Helene, den die Musiker körperlich unversehrt überstanden. Ihre Wurzeln im amerikanischen Süden greifen AETHER REALM auch auf „Achilles’ Heel“ auf. Zu Beginn treffen zurückhaltende Banjo-Klänge auf den emotionalen Gesang von Jake Jones, der aus der Perspektive von Patroklos, dem Gefährten des griechischen Helden Achilles, erzählt. Im weiteren Verlauf verbinden sich Gitarren und Streicher zu einem groß angelegten Arrangement, während der eingängige Refrain einen unmittelbaren Gegenpol zur melancholischen Grundstimmung bildet.
Den Abschluss bildet „Terminus Ominum“, dessen lateinischer Titel sinngemäß „Das Ende aller Dinge“ bedeutet. Der Song eröffnet mit wuchtigen, cineastischen Drums, arrangiert von Orchestrator und Mixing Engineer Rob Carson, und entwickelt sich zum aufwendigsten Stück des Albums. Zusätzliche Stimmen des Western North Carolina Pagan Choir unterstreichen den monumentalen Charakter des Finales und verleihen dem Album einen konsequenten Abschluss.
Trotz Pandemie, Naturkatastrophe und personeller Veränderungen gehen AETHER REALM gestärkt aus den vergangenen Jahren hervor. Auf Season of Bloodshed verbindet die Band ihre bekannten komplexen Melodien und technisch anspruchsvollen Gitarren mit einer härteren, düstereren Ausrichtung und erweitert ihren Sound zugleich um neue Einflüsse. Das Ergebnis ist ein Album, das die Entwicklung der Band hörbar macht, ohne ihre musikalischen Wurzeln aus den Augen zu verlieren.
TRACKLIST
01 The Blood Is Calling
02 Control
03 Broken Fist (Featuring Taj Jewett)
04 Get Fukt
05 The Weight
06 Path of the Wind
07 Achilles Heel
08 Terminus Omnium









